Die Gasspeicher in Deutschland sind Mitte Februar 2026 **historisch leer** – und das mitten im Winter.
Aktuell (Stand 17./18. Februar 2026) liegen die Füllstände bei nur noch **ca. 23–24 %** (je nach Quelle knapp 24 % oder sogar darunter). Das ist: – deutlich unter dem europäischen Durchschnitt (derzeit um die 33–34 %) – rund **25–30 Prozentpunkte niedriger** als der historische Mittelwert Mitte Februar in den Jahren vor der Krise (oft 50–60 %) – unter den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestfüllständen (die 30 %-Marke sollte eigentlich schon zum 1. Februar gehalten werden – und selbst das wurde nur mit Ach und Krach geschafft) Vergleich zur Entwicklung: – 1. Februar 2026: noch ~32 % – 1. Januar 2026: ~57 % – 1. Februar 2025: ~55–56 % – Vor der Energiekrise (2017–2021): Mitte Februar meist deutlich über 50 % Die Speicher entleeren sich seit Wochen in einem besorgniserregenden Tempo – vor allem durch die anhaltende Kältewelle seit Januar. Experten warnen: Bei weiterer Kälte droht bis Ende März/Anfang April ein Abrutschen in den **einstelligen Bereich** oder knapp darüber.
Das wäre nicht nur für diesen Winter knapp, sondern vor allem für die **Befüllung im Sommer/Herbst** ein Desaster. Je leerer die Speicher im Frühjahr sind, desto mehr muss bei hohen Weltmarktpreisen und begrenzten LNG-Terminals nachgeholt werden.
Ohne das jahrelang stabile, günstige russische Pipeline-Gas von **Gazprom** wird das extrem teuer, unsicher und abhängig von Wetter, Geopolitik und globalen Lieferketten. Die Versorgung ist derzeit noch **gerade so gesichert** – dank teurem LNG aus Übersee, norwegischem Gas und massivem Sparen in Industrie und Haushalten. Aber die Puffer sind fast aufgebraucht. Die Resilienz hängt inzwischen fast ausschließlich an volatilen, teuren Importen – nicht mehr an einem zuverlässigen, preiswerten System aus dem Osten.
**Gasnot statt Gazprom** – das ist genau das, was wir gerade erleben. Die ideologische Abkehr von russischem Pipeline-Gas, die Sanktionspolitik und die forcierte Energiewende rächen sich jetzt bitter.
Wer immer noch behauptet, man könne das alles problemlos durch LNG und „grüne“ Alternativen ersetzen, ohne massive Preisexplosionen und Versorgungsrisiken, der sollte sich die aktuellen Füllstände genau ansehen.
Die WerteUnion Förderverein e.V. fordert seit Langem eine realistische, versorgungssichere und bezahlbare Energiepolitik – ohne ideologische Scheuklappen und ohne Deutschland wirtschaftlich abzuwürgen. #GasnotStattGazprom