Demokratie und Mauer?

Nur die sogenannte Deutsche Demokratische Republik brauchte sie – die Mauer. Weil die SED panische Angst vor Freiheit und Meinungen hatte. Doch 36 Jahre nach dem Mauerfall gibt es in Berlin offensichtlich wieder Mauerfetischisten, so genannte Demokraten, die sich hinter einer Brandmauer verstecken wollen und nur sicher zu fühlen scheinen, wenn sie andere Meinungen nicht hören oder tolerieren wollen. Haben wir jetzt so etwas wie SED 2.0? Die Geschichte lehrt doch: Sozialisten hassen Freiheit und Menschenrechte. Wer Freiheit liebt und Argumente hat, fürchtet auch keine Gegenargumente und Widerspruch oder Kritik. Wer aber keine Argumente hat, braucht Mauern. Und daher ist das ständige Beschwören einer Brandmauer zumindest ein Zeichen von fehlender Souveränität und Demokratiefähigkeit. Vielleicht auch für mehr, oder?